Donnerstag, 24. Dezember 2015

Mittwoch, 23. Dezember 2015

Sterne und Trabanten (2)

Die Keimzelle zu Wenn mein Mond deine Sonne wäre bildete das Musikstückchen Der Mond über den Wiesen aus Prokofjews kleinem Orchesterwerk Ein Sommertag (op. 65). Nahezu alle meine Bücher entstehen aufgrund eines plötzlichen Bildeindrucks; hier war es der von einem riesigen hellen Mond über einem dunkel gesäumten Tannenwald; ein kleiner Junge hastet vor dem Wald von links nach rechts durchs Bild. Und dieser Junge sah – ebenso Wald, Himmel, Mond – haargenau so aus, als entstammte er einer Zeichnung von Jean-Jacques Sempé. Ich liebe Sempé, seit ich als Kind den von ihm illustrierten Kleinen Nick kennen lernte. Mir gefällt sein klarer, leicht reduzierter Strich. Vor allem aber gefällt mir Sempés zurückhaltender Umgang mit Farben, die nie aufdringlich wirken, weil sie dazu viel zu blass sind, selbst wenn sie kräftig erscheinen. So etwas wollte ich für mein neues Buch: ein Sempé-Kind vor einem Sempé-Wald, der dunkel war und dennoch transparent, und einen Sempé-Mond ganz hell, aber nie durchsichtig.


Sempé (Jahrgang 1932) weilt noch vergnügt unter den Lebenden, dürfte aber weder auf Prokofjew noch auf Steinhöfel warten, um mal wieder was zu tun zu haben. Doch meine Ansage an den Verlag war gemacht: Ich hätte gern… Und der Verlag (namentlich die wunderbare Sabrina Janson) zauberte Nele Palmtag aus dem Hut. Meine allumfassende Unkenntnis deutscher Autoren und Illustratoren ist fast schon legendär, diese Palmtag sagte mir also nichts. Aber ich guckte nach, zum Beispiel beim bebilderten Interview hier, und dachte, na ja, transparent genug kann sie ja, ansonsten aber ist ihr Stil mir etwas zu … füllig? Kleinteilig? Zu viel Bunt und Schraffur bei zu wenig einfarbiger Fläche?


Es war, wie sich herausstellen sollte, zu sehr alles, was ich jetzt an Wenn mein Mond deine Sonne wäre schätze und liebe und nie wieder hergeben würde. Die Palmtag ging dabei raffiniert vor (womöglich hatte die Janson sie instruiert): Kaum war mein zögerliches Okay, sie kann es ja mal versuchen gegeben, verschwand sie für sechs Monate völlig aus meiner Wahrnehmung, so dass ich das Buch einfach vergaß, man hat ja noch mehr zu tun. Um mir dann unangekündigt ein PDF mit allen Bildern zu schicken, das mich völlig überrumpelte. Völlig überrumpelt heißt: Ich gucke da rein und fang an zu heulen, weil das von Nele Erschaffene einfach so schön ist, so passend zum Text, noch passender zum Subtext, so stark in seiner Symbolkraft, so überlegt und so voller Verständnis für den kleinen Helden der Geschichte.



Ich habe Nele nie nach ihrem Honorar gefragt, hoffe aber, dass der Verlag für ihr himmelviele Arbeit ordentlich was hat springen lassen – jeder weiß, wie unverschämt beschissen Illustratoren in der Regel entlohnt werden. Aber ein Teil des Lohns ist das, was entstanden ist, und persönlich werde ich Nele ewig dankbar sein für die perfekte Umsetzung einer Geschichte mit Musik, die nun ohne ihre Bilder gar nicht mehr denkbar ist.

(Ein langes Gespräch zwischen Nele und mir kann man hier anhören; eine schöne Besprechung des Buches findet sich hier.)
LZ

Freitag, 4. Dezember 2015

Sterne und Trabanten (1)

Ohne die Hartnäckigkeit des Herrn L. hätte Wenn mein Mond deine Sonne wäre nie das Licht der Welt erblickt. Der Herr L. betreut beim SWR Young Classix, eine Sendereihe, die jungen Zuhörern den Spaß an klassischer Musik nahe bringt. In Ausübung dieser Tätigkeit belagerte der Herr L. mich über Jahre hinweg mit der immer gleichen Anfrage: Ob ich nicht Lust habe, ihm etwas Hübsches zu schreiben, nämlich einen auf ein paar Sahnestückchen klassischer Musik abgestimmten Text. Und jahrelang vertröstete ich Herrn L. auf das Jahr darauf – nicht etwa, weil mir sein Vorschlag nicht gefiel (der gefiel mir sehr gut), sondern weil ich mit den zur Auswahl stehenden Komponisten wenig anzufangen wusste.

Ob Buch, ob Film oder Musik: Für Kinder soll's ja immer lustig sein, heiter und positiv, und wenn es geht noch mit einem gewissen Niedlichkeitsfaktor versehen – wie man sich das Kind als solches halt so vorstellt. Später, wenn dem zur allumfassenden Heiterkeit erzogenen Kind das Leben zum ersten Mal ordentlich in die Hacken tritt, kann Papa oder Mama ein Foto davon machen, wie erschreckt und überfordert es deshalb dreinschaut. Das Foto wird bei Facebook eingestellt und selbstanklägerisch darunter geschrieben, man habe es damals nur gut gemeint; davon abgesehen sei es aber auch gar nicht so, als habe man nicht alles probiert, um das undankbare Gör auf den Ernst des Lebens vorzubereiten, es habe aber alle Leseangebote zu Themen wie Magersucht und Chat-Abhängigkeit genauso abgelehnt wie das Lexikon der Modedrogen.


Nein, erklärte ich Wolfram Lamparter Jahr um Jahr, heiter und sturzhelmig sei mit mir nicht zu haben, wenn's um Kinderklassik ginge. Ich wollte es elegisch, schwermütig, düster-romantisch, mithin also in etwa das, was man gern mit russisch assoziiert, auch wenn das Elegische vermutlich so russisch ist wie das Kind von stets heiter-positiver Grundstimmung. Dennoch, ich mag die Russen. Ich habe alles, was Rachmaninow jemals für Klavier komponierte (die Etüden inklusive) auf CD, kann Scriabin rauf und runter, und jeden Morgen rührt mir Tschaikowskys Zuckerfee persönlich den Kaffee um.

Und dann, nach all den Jahren, endlich: Prokofjew! Geht doch, Herr L., dachte ich. Dachte außerdem an den Peter, den Wolf und die Ente, und wie das schon damals funktioniert hat, und wie das wieder funktionieren könnte. Dass neben Prokofjew auch Bizet mit an Bord war, ließ sich verkraften: Ein Franzose zwar, aber seine Carmen war Spanierin und schwules Rollenvorbild - ich hatte schon mit Kastagnetten geklappert, da löste Mallorca sich gerade mal vom europäischen Festland.

Ungefähr ein viertel Jahr lang hörte ich mich … naja, nicht jeden Tag, aber mehrmals die Woche durch die Petite Suite von Bizet. Diese fünf wunderschönen symphonischen Miniaturen entstammen einer eigentlich zwölfteiligen Komposition für Klavier zu vier Händen, Jeux d'Enfants; Bizet hat sie fürs Orchester umgedichtet. Von Prokofjew kam hinzu die kleine Orchester-Suite Ein Sommertag (heiter, anyone?), und mein Anspruch war, auf dieser Grundlage eine Geschichte derart zu entwickeln, dass Prosa und Musik einander spiegeln. Ich hatte dabei völlig freie Wahl, hätte also Einzelstücke von B. oder P. untereinander mischen können, hätte dreimal Musik auf zweimal Text am Stück folgen lassen oder mit dem letzten Stück anfangen und mich nach vorne durcharbeiten können.


Was, natürlich, nicht geht. Ich möchte ja auch nicht, dass man meine Bücher zerhackt und als Häppchen in beliebiger Reihenfolge serviert, am besten den Nachtisch zuerst. Nein, ich hielt mich streng an die Vorlagen der beiden Komponisten, nahm mir erst den Franzosen vor, dann den Russen, immer abwechselnd eine Passage Text, ein Stück Musik, und nach etlichen schriftstellerischen Versuchen kristallisierte sich zuletzt endlich eine Story aus den Höreindrücken heraus. Nur zu Bizets Trompette et Tambour fiel mir partout nichts ein; so erfand ich Fräulein Schneider, die neben dem Helden Max und seinem Großvater der Geschichte Leben verleiht.

In den Konzerthäusern von Freiburg und Karlsruhe wurde das Wechselspiel aus Text und Musik dann mehrfach aufgeführt, und die Erinnerung daran gehört zu meinen schönsten beruflichen Erinnerungen überhaupt: 500 Kinder vor dir (ich saß zwischen Dirigent Nicolas Simon und erster Geige), die anfangs verhalten, dann immer mutiger die Stücke mitdirigierten, bis zuletzt 1000 kleine Arme die Luft im Konzerthaus aufwühlten, hier taktvoll, dort anarchisch; hier versonnen, dort ekstatisch, und der arme Dirigent hat von all dem nichts gesehen. Aber vielleicht erkannte er es in den strahlenden Augen seiner Musiker.

So viel zur Zusammenarbeit mit dem Herrn L. Im Sommer 2016 werde ich werde übrigens erneut mit dem Symphonieorchester des SWR auftreten, nämlich am 29. Juni in Donaueschingen, am
30. Juni in Mannheim und am 1. Juli in Freiburg. Und in der Fortsetzung dieses kleinen Artikels werde ich mich der Zusammenarbeit mit Nele Palmtag widmen, die Wenn mein Mond deine Sonne wäre mit luftigen und – wie ich finde – traumhaft schönen Illustrationen geadelt hat.
LZ

Freitag, 24. Juli 2015

Die Mitte der Welt - Die Gesichter

Nachdem die erste eigene Produktion von sad ORIGAMI angeschubst ist und damit Rico & Oskar (plus eine kleinfeine Horde neuer, von mir entworfener und von Peter Schössow gezeichneter Kinderfiguren) sich in Richtung WDR und Sendung mit der Maus bewegen, mache ich erst mal eine Woche Pause. Als Winkewinke hinterlasse ich eine Reihe von schwarzweißen Porträts eines schlussendlich dann hoffentlich hübsch farbigen Spielfilms: Fast unmittelbar vor Drehbeginn haben die Macher von Die Mitte der Welt in den vergangenen Tagen eine Art Countdown mit den Fotos der Hauptdarsteller veranstaltet. Gerade noch rechtzeitig, bevor ich abhaue – nämlich heute – wurde die Rakete mit dem Erzähler Phil an Bord gezündet. Bin von jeder einzelnen Besetzung sehr begeistert! Ein passendes Haus für Phil und seine Familie wurde inzwischen ebenfalls gefunden; wiederum eine Wahl, mit der ich sehr einverstanden bin. Mit Bildern von Visible will der Verleih allerdings noch eine Weile geizen, aber gut … soll halt ein bisschen spannend bleiben. Updates dazu auf der Filmseite.
 

 Phil - Louis Hofmann


Dianne - Ada Philine Stappenbeck

  

Glass - Sabine Timoteo


 Nicholas - Jannik Schümann


 Kat - Svenja Jung 
LZ 

Dienstag, 30. Juni 2015

Frösche im Hochsommer (...meanwhile...)

Während Regisseur Jakob M. Erwa und ich geduldig darauf warten, dass Universum Film uns endlich die Besetzungsliste für Die Mitte der Welt ausplaudern lässt (auf der Facebook-Seite kann man aber schon ein bisschen was rauskriegen, wenn man genau hinschaut), und während ich in die Tasten haue für den Jubiläumsband von Dirk und ich, mit dem der Carlsen Verlag nächstes Jahr mein 25-jähriges Dasein als Autor feiert, und während ich einen kleinen Artikel verfasse zu Kästners grandiosem Spielfilm um Das doppelte Lottchen, und während die Vorbereitungen für den Dreh der ersten vier animierten (und stolz: selbst produzierten) Folgen Rico – Streetlife für den WDR auf Hochtouren laufen, und während ich langsam die Krise kriege angesichts der angedrohten heißen Höchstsommerwetterwoche, denn ich hab's ja lieber eher kühl … während all dessen gucke ich hin und wieder glücklich rüber ins Angeber-Bücherregal (das ist das Regal mit meinen selbstverfassten Werken), wo mir seit letzter Woche Froschmaul entgegen leuchtet.


Der Titel erschien bereits einmal in der – inzwischen ausverkauften – hübschen Box mit beliebten Steinhöfel-Büchern. Froschmaul war, als erstmalige Sammlung aller bisher von mir für jüngere Leser verfassten Kurzgeschichten, sozusagen der Bonus, den man erhielt, wenn man diese Box erstand; das Buch war ansonsten nicht frei im Handel erhältlich. Jetzt ist, mehr als nur schön bebildert von Peter Schössow, neu herausgegeben und – auch als Hörbuch – endlich solo zu haben. Es sind ein paar Lieblingstexte von mir darin enthalten (Inger und Bruders Hüter), und es gibt, für Fans und aufmerksame Leser, ein Wiedersehen mit dem Städtchen Bergwald zwischen den Ereignissen in Paul Vier und denen mehr als 20 Jahre später in Anders, diesmal aus der Sicht eines Mädchens.

Kommenden Herbst kommt dann noch was sehr Feines, aber dazu mehr im (da-daahhh!!!) kommenden Herbst. Wenn hier im Blog dann auch endlich – hallo, Universum! – die Besetzung für Die Mitte der Welt aufgelistet ist. Die Dreharbeiten für den Kinofilm beginnen am 30. Juli.

LZ

Sonntag, 24. Mai 2015

Ausblicke: Und das Schreiben und so?

Aktuell bin ich auf drei Baustellen unterwegs … auf vier, eher. In der Reihenfolge der Bearbeitung sieht das so aus: Im Juli werde ich zwei nagelneue Storys für Dirk und ich abliefern. 2016 feiert das Buch sein 25-jähriges Jubiläum. Zusätzlich zu den neuen Geschichten gibt es ein längeres Nachwort nebst Fotos und dergleichen, und neu illustriert wird der Spaß auch, vom inzwischen sehr lieb gewonnenen üblichen Verdächtigen. Carlsen denkt sich gerade noch ein paar weitere Überraschungen aus. Schön wird das!


Ab Juli geht es schnurstracks weiter mit einer längeren, hübsch-turbulenten Weihnachtsgeschichte. Spielt in Berlin. In der Dieffe 93. Und erscheint, wenn alles klappt, wie es soll, im Herbst 2016. Das Buch ist in sich abgeschlossen, es stellt also weder eine (unmittelbare) Fortsetzung zu den Rico-Vorgängern dar, noch ist es als Auftakt zu einer neuen Trilogie oder dergleichen gedacht. Ein Spaß für mich und für Fans. Feiertage. Was zieh ich bloß an?

Dann wird es ... langsamer. Alles. Ein, zwei Jahre Schreibzeit, schätzungsweise. Ich hatte ja mal vor ewigen Zeiten einen dicken Roman für Erwachsene begonnen; die Arbeit daran kam aus diversen Gründen zum Erliegen. Im kommenden Herbst nehme ich sie wieder auf, denn erstens sind bereits 350 Seiten fertig (etwa die Hälfte), zweitens ist der Text für mich noch sehr attraktiv (manchmal schreibt man ja was und findet es später nur noch doof), und drittens ... drittens hab ich vergessen und gehe deshalb über zu Baustelle Vier.


Die ist neu. Vor ein paar Tagen habe ich mit einem Kumpel eine GmbH gegründet, in Form einer Film- und TV Produktionsfirma. Das heißt erst mal gar nix, denn so was kann jeder. Aber wir haben ein paar schöne Projekte in Planung bzw. in Arbeit; momentan laufen weit gediehene Verhandlungen mit Sendern und Co-Produzenten. Ich bin mehr für den kreativen als für den geschäftlichen Teil zuständig: Serienkonzepte, Drehbücher, head authoring. Das hat sich alles sehr schnell sehr schön angelassen. Ich hoffe, es hält. Das Logo unserer Firma – gestaltet von meinem Bruder Dirk – ist ein aus Papier gefaltetes mondsüchtiges Häschen, das sad ORIGAMI den Firmennamen gibt. Die Webseite ist noch ein wenig unfertig und übersichtlich, aber schon ansehnlich und informativ genug.  i
nformativ ASas

Gebrochene Herzen

Rico und Oskar machen wieder rum. Hätte ich jetzt fast geschrieben, halte aber inne im sicheren Bewusstsein, dafür bestimmt ordentlich böse angemacht zu werden. Anzügliche kleine Sätze mit Kindern drin – das geht mal gar nicht. So ist das eben: Je mehr wir Erwachsene daran arbeiten, diesen Planeten zu einem beschissenen Ort zu machen (aktuell: TTIP, Tarifeinheitsvertrag und bestimmt noch irgendwas mit T), umso mehr erklären wir jene, die das von uns hinterlassene Chaos später ausbaden müssen, als sakrosankt. Schlechtes Gewissen und so. Und wehe, du hast keines. Dann ab mit dir auf den Opferaltar politischer Korrektheit, du Kackmichel: Und so einer schreibt Kinderbücher!

Also, die Jungs machen wieder rum, im Film. Rico, Oskar und das Herzgebreche startet bundesweit am 11. Juni, aber die Deutschlandpremiere fand bereits vergangenen Sonntag statt, in München. Der Film geht eine gute Stunde lang gut und manchmal sogar sehr gut, was vor allem den Darstellern der Titelhelden zu verdanken ist, die schauspielerisch, gemessen an den Tieferschatten, noch mal eine fette Schippe drauf legen. Aber dann schlappt er ab, der Film. Und zwar ordentlich. Weil leider, passgenau mit dem Einstieg ins Finale, irgendwer auf die Idee kam, dem Stoff und den Figuren ab diesem Moment nicht mehr zu vertrauen und stattdessen lieber auf deutschen Dampfhammerhumor zu setzen. Aber gut, so ist das eben. Irgendwo müssen später die Zuschauer für 7 Zwerge – Allein im Wald ja herkommen. Pfff! Wobei ich nicht verschweigen will, dass Hunderte von Premieren-Kindern in zwei proppevollen Kinos anderer Ansicht als ich waren: Die amüsierten sich 90 Minuten lang durchweg wie Bolle auf dem Milchwagen.


Es findet übrigens am 7. Juni um 11 Uhr früh im Cineplex Marburg eine Vorpremiere des Films statt, bei der ich anwesend sein werde. Winzige Lesung zur Einführung, später Fragen & Antworten, Signierstunde. Da jammere ich dann bestimmt auch noch ein bisschen rum. Ohne dabei zu vergessen, was für ein Glück es ist, wenn die eigenen Büchern verfilmt werden. Und es ist ein Glück, und ich bin dafür extrem dankbar! Aber vor lauter Glück muss man ja den eigenen Geschmack nicht am Kino-Eingang abgeben. Daher: Sehr persönliche Wertung mit knappen sieben von zehn Punkten, sag ich mal. Und freue mich jetzt einfach auf den Diebstahlstein. Die Dreharbeiten an der Ostsee beginnen in drei Wochen.
AS

Sonntag, 15. März 2015

Die Mitte der Welt - Casting

Es ist längst an der Zeit für ein größeres Update. Aber bevor ich mich daran begebe rasch das Folgende, um dem Vorwurf von Fans vorzubeugen, man sei ja nicht informiert gewesen, jedenfalls nicht über diesen vernachlässigten Blog: Der junge Regisseur Jakob Erwa hat mich gebeten, den unten bebilderten Aufruf zu verbreiten (Bild anklicken zum Vergrößern; und hier geht es direkt zur Facebook-Seite). Damit er, der Jakob also, nach erfolgreichem Casting im Sommer dieses Jahres mit den Dreharbeiten zu Die Mitte der Welt beginnen kann. Wird also langsam spannend, und ich sag mal vorsichtig: Hurra!