Mittwoch, 8. Oktober 2014

La lune, mit ihrem silbernen Schein...


Eigentlich weiß ich so was. Eigentlich weiß ich so was so gut, dass mir so ein Fehler gar nicht (wie in: nie und nimmer) unterlaufen konnte. Oder sollte oder durfte. Tat er aber. Wo war ich da bloß im Kopf unterwegs - in den Wolken? Mondsüchtig?

Schrecklich. Und dann neulich, im Physikunterricht:

"Felix, sag mal - wie war das mit dem Neumond, hm?"
"Fragen'se doch den Steinhöfel, den alten Kackmichel!"


An die Verfasserin des Briefes: Es tut mir aufrichtig leid, solchen Mist gebaut zu haben. Allerdings finde ich so was wie "der Mondes steht in seinem eigenen Schatten" auch nicht so dolle. Wegen solcher Aussagen habe ich in Physik zuletzt nur noch gepennt. "Bei Neumond steht der Mond haargenau zwischen Erde und Sonne", finde ich nachvollziehbarer. Es ist so einfach. Oskar hätte das wissen müssen, aber - hey: Vielleicht ... ja, genau ... vielleicht hab ich die Szene nur so geschrieben, damit findige Leser Oskar mal beim Bluffen erwischen!

Kommentare:

  1. Siehste, wieder was gelernt. Also ich. Aber ich war früher auch nur in den Laberfächern gut. Das hat sich bis heute nicht wesentlich geändert.
    Beste Grüße, ich freu mich auf's neue Buch!
    Nina

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  2. Tja, auch den ganz Großen passiert so etwas mal...trotzdem freue ich mich wie Bolle(hoch 10) auf alles, was da noch so von dir kommt.
    Alles Liebe Claudia

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  3. Bei Neumond steht der Mond genau zwischen Erde und Sonne. Bei Mondfinsternis steht die Erde genau zwischen Sonne und Mond.

    Nur um das einmal klar zu stellen.

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